Unsere Gesellschaft in nicht allzu ferner Zukunft. Eine düstere, von Kriegen gezeichnete Welt.
Das Volk hat sich schon lange von den kriegstreibenden Regierungen abgewendet. Anarchie sollte
den Frieden bringen. Aber die Situation wurde nur noch schlimmer. 30 Jahre vergingen und die
Menschen vergaßen langsam, dass es einmal so etwas wie Frieden gegeben hatte.
Der Film zeigt das Geschehen aus der Sicht von Tom (Nils Vogeley, Konner Steuer), der sich mit 12
Jahren für den Kampf auf der Seite der Rebellen entscheidet. 8 Jahre später wird er - inmitten eines
Gefechtes - eine erneute Entscheidung treffen.
Ein nachdenklicher Film über die zeitlose Frage nach dem Sinn des Krieges. „2061. Nach dem Frieden”
beschreibt eine Zukunft, die deutlich Parallelen zu Kriegsschauplätzen der Gegenwart zeigt. Ein
zunächst sehr pessimistischer Film, der zum Nachdenken anregt, je mehr der Protagonist sich im Laufe
der Handlung von den Zwängen seiner Umgebung löst.
Trotz des Science-Fiction Szenarios, gibt es erstaunlich viele Parallelen zur heutigen Situation.
Die Bundeswehr wird wieder salonfähig, Kriegsspielzeuge erobern das Kinderzimmer zurück. Die
lange Phase in der sich Deutschland aus den Kriegen dieser Welt herausgehalten hat scheint vorbei
zu sein.
Doch wie geht es weiter?
„2061. Nach dem Frieden” zeigt eine Zukunft auf, die man unmöglich miterleben möchte -
vielleicht regt der Film auch zum Nachdenken an, damit es niemals so weit kommt.
Das Projekt
Die Idee zu diesem Film entstand im Frühjahr 2007. Einer unserer letzten Filme hatte sich bereits
mit der Frage nach dem Sinn des Krieges befasst, das Thema aber noch nicht abschließend erzählt. Mit
der Entscheidung am „Shoot and Cut”- Award von slashCAM teilzunehmen, gaben wir uns selbst das Ziel
den Film im großen Stil aufzuziehen.
Durch die Unterstützung von Sony bekamen wir die Möglichkeit mit einer HDV Semi-Pro Kamera zu
drehen. In den ingesamt ca. 12 Monaten der Vorbereitungsphase versammelten wir ein großes und
engagiertes Team und auch einige Sponsoren. Wir wollten ein möglichst hohes technisches und
inhaltliches Niveau erreichen.
Das Team bestand schließlich aus wenigen Profis und vielen ehrgeizigen Amateuren.
Der Dreh fand an den Wochenenden im November 2007 statt. Einen Großteil des Equipments bekamen wir
von einer Filmproduktionsfirma gestellt, daher hielten sich die Produktionskosten im Rahmen.
Für die Musik hatten wir früh einen sehr guten und engagierten Komponisten gefunden, die Filmmusik
war schließlich der krönende Abschluss für ein sehr vielversprechendes Projekt.
Die Produktion
Die komplette Produktion des Films ist in unseren slashCAM Produktions-Blog dokumentiert.
Preise und Auszeichnungen
- Förderung durch das slashCAM-Magazin und Sony Deutschland (Teilnehmer am Shoot-And-Cut-Award)
- Platz 5 beim Hobnox Evolution Festival
lizenziert.
Unter diese Lizenz fallen alle, nicht anders gekennzeichneten, Teile dieses Projekts.